Tränen sind viel mehr als nur Wasser… Der Tränenfilm, der die Augenoberfläche bedeckt, hat eine recht komplexe Struktur. Er besteht aus einer dünnen äußeren Lipidschicht, die die Tränen vor zu schneller Verdunstung schützt. Darunter liegt die wässrige Schicht, die eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der Augenzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen spielt. Die gleichmäßige Verteilung der Tränenflüssigkeit auf dem Auge wird durch die innerste Schicht des Tränenfilms, die Muzinschicht, gewährleistet, die in direktem Kontakt mit den Zellen der Hornhaut und der Bindehaut steht.
Ist die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit gestört oder produzieren die Tränendrüsen zu wenig Tränenflüssigkeit, kann der Tränenfilm geschädigt werden (Abbildung 2). Infolgedessen erhalten die Augenzellen keinen Sauerstoff und keine Nährstoffe mehr. Betroffene verspüren ein Brennen in den Augen oder ein Fremdkörpergefühl, oft begleitet von starken Schmerzen. Im fortgeschrittenen Stadium kann dies zu oberflächlichen Schäden an Hornhaut oder Bindehaut führen.
Natriumhyaluronat, ein Molekül, das vom menschlichen Körper natürlicherweise produziert wird, eignet sich ideal für eine langanhaltende und intensive Befeuchtung der Augen. Aufgrund seiner chemischen Struktur kann Natriumhyaluronat ein Vielfaches seines Eigengewichts an Feuchtigkeit binden und speichern. Es haftet optimal auf der Augenoberfläche und bildet einen gleichmäßigen, stabilen Feuchtigkeitsfilm.